Übersicht der Vorlesungsreihe
„Die Wohnungsfrage“, bereits 1872 von Friedrich Engels thematisiert, wird heute zunehmend auf Zahlen, Normen und Prozesse des Immobilienmarktes reduziert und marginalisiert. Damit entrückt sich dieses wichtige Schaffensfeld der Profession zusehends der kulturellen Praxis von Architektur und Städtebau. Wohnen bildet die Räume, Nachbarschaften und Stadtlandschaften unseres alltäglichen Lebens. Wohnen ist Ausdruck persönlichen Glücks und gleichzeitig von gesellschaftlichen Missständen, die mitunter zu prekären Lebensrealitäten führen. Denn heute ist es für weite Teile der Bevölkerung, besonders in hochverdichteten urbanen Gefügen, immer schwieriger, Zugang zu selbst bestimmtem und bezahlbarem Wohnraum zu erlangen. 
 
Wir freuen uns auf zwölf Vorträge europäischer Raumschaffenden, die von großen städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen, über konkrete Architekturen bis hin zu bürgerschaftlichem Engagement und partizipativen Prozessen, zwölf Positionen zur Frage „Wie wollen wir in Zukunft wohnen?“ aufzeigen.


Freitags, 17:00 Uhr Vorlesungsreihe "Wohnen und andere inspirierende Dinge"